Aktuelles
- Beachten Sie bitte im Menü oben auch die Wichtigen Hinweise an unsere Bewohner!
Chronik Familiengarten
Hallo Leute, hier sind sie nun, die Bilder von unserem Familiengarten!
Ihr findet eine richtige Chronik. Am Anfang war es gar nicht so einfach, aber wir haben es gepackt und die Ergebnisse können sich sehen lassen!
http://www.wohnungsgenossenschaft.de/page165/143 (ein Klick!)
Zur Mitgliederversammlung am 23.06.2011
Vorstand und Aufsichtsrat zogen erfreuliche Bilanz. Das Geschäftsjahr schließt mit einem positiven Jahresergebnis.
Mitgliederversammlung bestätigte den Jahresabschluss zum 31.12.2010 und stimmte den vorgelegten Beschlüssen zu.
Ein neuer Aufsichtsrat - bestehend aus fünf Mitgliedern - wird gewählt.
Der seit vielen Jahren ehrenamtlich tätige Seniorenbeirat wird offiziell mit viel Beifall verabschiedet.
Artikel zur Parkbühne in unserer
Genossenschaftsinformation
Hier der Wortlaut unseres Schreibens an die Bezirksbürgermeisterin vom 27.06.2011.
Unseren Artikel in der Genossenschaftsinformation Mai 2011 - „Grüne Mitte“ unterstützt Parkbühne Biesdorf - können Sie hier lesen (ein Klick).
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Wohnungsgenossenschaft "Grüne Mitte" Hellersdorf eG
Neuruppiner Straße 24 • 12629 Berlin
An das
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Bezirksbürgermeisterin
Dagmar Pohle
12591 Berlin
Artikel zur Parkbühne in unserer Genossenschaftsinformation – Ihr Schreiben vom 08.06.2011
Sehr geehrte Frau Pohle,
es freut uns natürlich, dass Sie mit Interesse unsere „Genossenschaftsinformation“ lesen. Und es ist Ihnen natürlich unbenommen, zu dem einen oder anderen Beitrag eine stark abweichende Meinung zu haben. Wenn wir die vergangenen rund 15 Jahre zurückblicken, gehörte eine konträre Willensbekundung seitens der politisch Verantwortlichen gewissermaßen zu unserem täglichen Brot. Besonders bedenkenswert, wenn die Gründungsmütter und -väter unserer Genossenschaft berichten, gegen welche Widerstände die damalige Bürgerinitiative kämpfen musste.
Doch nun zu Ihrer Replik. Es war sicherlich von Herrn Dr. Niemann verdienstvoll, die Parkbühne nicht völlig abzuschreiben, sondern deren Nutzung auszuschreiben. Die Verrottung zur Ruine wäre ja wahrlich kein Ruhmesblatt gewesen, zumal damals die Anstrengungen zur Rettung des Schlosses Biesdorf auf Touren kamen. Andere – nicht so öffentlichkeitswirksame Objekte – rutschten in den Abgrund der Ruinen. Verschwunden sind markante kommunale Kulturprojekte wie die Galerie HO, das originäre Kunsthaus „Flora“ (das es freilich als Ort noch gibt) mit seinen legendären Kunstlandschaften oder der lebendige Kulturaustausch mit Budapester Künstlern – lange nichts mehr davon gehört. Auferstehung war da kein Thema.
Nun zu den Leistungen des Natur- und Umweltamtes. Soweit wir wissen, ist der Park kommunales Eigentum. Ist denn da dessen Pflege und Erhaltung, z. B. durch beleuchtete Gehwege und Instandhaltungsarbeiten am Objekt eine besondere kulturelle Leistung? Als Eigentümer müssen wir auch unsere Häuser und Wohnungen instand halten und modernisieren, sonst wären wir über kurz oder lang vom Markt verschwunden. Wir müssen also investieren, kalkulieren und viel nachdenken. Das wird in Ihrem Amt sicherlich auch geschehen, denn schließlich sind die Produktbudgets wichtige Bestandteile des Globalhaushaltes. Auch die für kulturelle Leistungen – egal ob Blütenfest oder Musikschule.
Warum sind wir denn nun mit unserem Projekt Kulturcampus gescheitert – eine vernünftige Kooperation mit dem Bezirksamt und (um es finanzpolitisch zu benennen) Produktkosten, die unter dem Durchschnitt aller Bezirke liegen, hätte sicherlich zusätzliche Mittel für unseren Bezirk gebracht? Auf die verschenkten Möglichkeiten, als die ehemaligen Kita-Gebäude an der Michendorfer Straße noch standen, wollen wir an dieser Stelle gar nicht eingehen.
Auch ist es erschreckend, dass unsere Regionalzeitungen immer wieder über Probleme von Sportvereinen in unserem Bezirk berichten. Wie diese hilflos den bürokratischen Hürden ausgeliefert sind und hier auch scheinbar keine konstruktive Zusammenarbeit gewünscht ist.
In Ihrem Schreiben verwenden Sie den Begriff Diffamierung. Auch die mehr als 100 Anwesenden zu unserer Mitgliederversammlung am 23. Juni fanden dies im Zusammenhang mit einem sachlichen Artikel völlig überzogen. Was Diffamierung wirklich bedeutet, konnten wir allerdings an jenem Abend gleichfalls beleuchten. So hatten sich vor einiger Zeit nahezu einhundert Mieter mit Hilferufen an Ordnungs- und Umweltamt wegen der Belästigung durch den Imbiss Wuhle-Bistro gewandt. Ständig betrunkene und grölende, die Gegend verunreinigende Mitbürger um sich zu haben, ist wahrlich nicht jedermanns Sache. Prompt fand sich unsere Genossenschaft deswegen in einer Auflistung der SPI-Stiftung von ausländer-feindlichen und rechtsextremistischen Vorfällen wieder. In einer bundesweit verbreiteten Dokumentation also. Ist das eine Diffamierung gewesen – was meinen Sie?
In der Hoffnung, dass es zum Wohle der Einwohner von Marzahn-Hellersdorf gelingt, einen vom solidarischen Miteinander geprägten Bezirk weiter mit vielen bunten Facetten in puncto Lebensqualität auszugestalten, verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen
Wohnungsgenossenschaft
„Grüne Mitte“ Hellersdorf eG
Eckhardt
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Ein buntblättriges Kiezfest für Groß und Klein
– unsere Baumpflanzaktion 2010
Eltern-Kind-Gruppe startet im Kulturtreffpunkt
Das neue Wäldchen aus 19 Kugelakazien an der Michendorfer Straße ist gepflanzt. Es war am 27. Oktober nicht nur für uns eine große Freude, dass die traditionelle Baumpflanzaktion wieder so viel Zuspruch gefunden hat, sondern auch Eltern, Kinder, Omas und Opas oder sonstige Verwandten waren mit Spaß dabei.
Nun schon zum sechsten Mal fand dieses buntblättrige Kiezfest statt – eingeladen sind dazu stets alle Mieter der „Grünen Mitte“, deren Nachwuchs in den vergangenen Monaten das Licht der Welt erblickte. Mit den neun Mädchen und zehn Jungen aus diesem Jahr wachsen und gedeihen die noch schmächtigen Kugelakazien und werden sicherlich groß und stark.
Beim anschließenden, gemeinsamen Kaffeetrinken tauschte man sich gemütlich über das Leben im Kiez aus, bevor beim Bowlen der sportliche Kampfgeist geweckt wurde. Dieses Highlight rundete, wie schon in unserer Pressemitteilung vom 12.10.2010 genannt, in diesem Jahr den Nachmittag ab und eröffnete neue Wege für weitere interessante Zusammenkünfte in unserem Kulturtreffpunkt Fercher Straße 8 in Form einer Eltern-Kind-Gruppe. Spontan meldeten sich einige Muttis und Vatis mit ihren Kindern zum ersten Termin im Kulturtreffpunkt am kommenden Mittwoch an. Diese Zusammenkünfte sollen künftig wöchentlich Mittwochvormittag stattfinden.

Mit einem Klick gelangen Sie zu weiteren Fotos von der Baumpflanzaktion 2010
Baumaßnahmen bringen Sonnenblumen zum Blühen
Lesen Sie bitte unterhalb der Fotos weiter!

In einem anrührenden Märchen schickt die böse Stiefmutter ein kleines Mädchen in den verschneiten Wald, da es ihr nach frischen Beeren verlangt. Zum Glück helfen der Suchenden die zwölf Monate und alles wird gut. Mitten im kalten Winter lassen sich im Quartier der Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ zwar keine Erdbeerplantagen finden, wohl aber senden riesengroße Sonnenblumen wärmende Gefühlsgrüße in die Welt. Sie schmücken seit einigen Wochen die neu gestalteten Fassaden der beiden Leuchtturmhäuser Zossener Straße 66 und 68. Architektonisches Neuland stellen zudem die sich um die Häuserecken schlingenden Balkone dar.
„Uns geht es gut“, konnte Vorstandsmitglied Andrej Eckhardt zur Mitgliederversammlung der Solidargemeinschaft in diesem Jahr bilanzieren. Nachdem die 1996 aus einer Bürgerinitiative heraus gegründete Genossenschaft anfänglich eine Durststrecke durchstehen musste, stimmen die wirtschaftlichen Eckdaten der vergangenen Jahre hoffnungsfroh. Eine solide Basis für Investitionen, die Raum lassen für architektonisch interessante Lösungen an Häusern und in Wohnungen.
Das ist nicht nur an der Zossener Straße zu besichtigen, sondern gleichfalls im Siedlungshof 4 der Genossenschaft – das sind die Häuserzeilen Zossener Straße 86 - 96 und Luckenwalder Straße 16 - 48. Wenn Sie, liebe Leser, eine neue Wohnung suchen, sollten Sie es nicht versäumen, sich über die neuen Perlen in der „Grünen Mitte“ zu informieren. Denn Sie wissen ja: wer zuerst kommt hat die beste Auswahl.
Klicken Sie bitte hier für mehr Eindrücke von unseren Sonnenblumenfassaden!
Ankerplatz fürs Wohlfühlen und für gelebte Kreativität
Seit Anbeginn hat die Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“ ihren Anspruch, nicht nur ein solidarisch strukturiertes Unternehmen zu sein, sondern zugleich nachhaltige kulturelle, alle Generationen fördernde Akzente für das Gemeinwesen zu setzen, mit konkretem Handeln verwirklicht. Das Kulturfeuerwerk mit Talenten aus Schulen des Großbezirkes steht ebenso wie kulturelle Veranstaltungsreihe im Jahr 2003 und die mehr als 10jährige Unterstützung für den Seniorenklub TREFFpunkt im Kiez der Genossenschaft.
Im April dieses Jahres beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, die Sozialarbeit im Quartier der „Grünen Mitte“ nachhaltig zu aktivieren. „Unser Wohngebiet soll sich weiter profilieren als Ankerplatz zum Wohlfühlen und für gelebte Kreativität“, unterstreicht Vorstandsmitglied Andrej Eckhardt. Unter sehr vielen Bewerbungen fiel die Wahl auf Bojana Jähne, Sozialpädagogin. Mit dem 1. Januar 2010 wird sie offiziell ihre Tätigkeit in der „Grüne Mitte“ aufnehmen. (Beachten Sie hierzu das nachfolgende Interview).
„Jede einzelne Idee zählt für das Ganze“
Gespräch mit Bojana Jähne, Sozialpädagogin bei der „Grünen Mitte“
Seit dem Jahresbeginn 2010 ist Bojana Jähne zuständig für die weitere Ausgestaltung der Gemeinwesenarbeit im Quartier der „Grünen Mitte“. Für „Die Hellersdorfer“ stand sie Rede und Antwort.
O Warum haben Sie sich für die Tätigkeit in der Wohnungsgenossenschaft "Grüne Mitte" interessiert?
Aus meiner bisherigen Arbeit ist mir bereits bekannt, wie unterschiedlich sozial engagiert Wohnungsunternehmen im Marzahn-Hellersdorf arbeiten. Als ich von der Stellenausschreibung der Wohnungsgenossenschaft “Grüne Mitte“ erfuhr, war meine Neugierde geweckt. Die Zusammenarbeit mit Mietern und die Leitung und Fortführung des bereits seit Jahren bestehenden Seniorentreffs “Treffpunkt“ waren Anreiz genug. Außerdem ist es schon eine Herausforderung, sich bei bereits bestehenden Projekten mit neuen Ideen und Vorstellungen einbringen zu können.
Zudem stellt eine Wohnungsgenossenschaft, wie die “Grüne Mitte“ für mich als Sozialpädagogin ein ganz neues und natürlich auch reizvolles Arbeitsfeld dar.
O Was reizt Sie dabei besonders?
Die Arbeit mit Menschen fordert mich vor allem dann, wenn etwas Neues entsteht. Im konkreten Fall ist es der Aufbau eines generationsübergreifenden sozialen Projektes, das möglichst viele Bewohner einbeziehen soll. Ich habe dazu schon einige Ideen für Familien, Jugendliche und natürlich auch Kinder. Wichtig ist mir dabei, dass sich die Mieter mit eigenen Ideen selbst in dieses Projekt einbringen können. Jede einzelne Idee zählt dabei. Wenn mir das gelingt, habe ich schon einiges erreicht. Der größte Ansporn für mich ist es, die Bewohner der Wohnungsgenossenschaft “Grüne Mitte“ für meine Ideen und deren Umsetzung zu begeistern.
O Welche inhaltlichen Schwerpunkte sind Ihnen wichtig?
Die inhaltlichen Schwerpunkte meiner Arbeit werden in jedem Fall die Leitung, Erweiterung und Fortführung des Seniorentreffs “Treffpunkt“ sein, der kontinuierliche Aufbau von kleinen Projekten, die sich speziell an Kinder, Jugendliche und auch an Familien richten und natürlich die Kooperation mit den Bewohnern der Wohnungsgenossenschaft „Grüne Mitte“
Mein Traum wäre es, längerfristig ein kleines kulturelles Begegnungszentrum für die Bewohner aufzubauen. Neben dem bereits bestehenden Seniorentreff, könnten spezielle Angebote für junge Eltern, für Kunstinteressierte, für Jugendliche und Kinder angesiedelt werden. Die Projekte laufen Hand in Hand, man lernt einander kennen, freut sich auf die nächsten Treffen und trifft sich auch mal privat.
Die Idee und die Ausweitung des bisher bestehenden Seniorentreffs “TREFFpunkt“ mit seinen Angeboten trägt aus meiner Sicht zur Erhöhung der Lebens- und Wohnqualität bei und kann einer zunehmenden sozialen Vereinsamung gerade bei älteren Mitbürgern entgegenwirken.